La Maravillosa Orquesta del Alcohol

Gegründet in Burgos Anfang der 2010er Jahre, gehört La Maravillosa Orquesta del Alcohol (La M.O.D.A.) einer folkrock‑orientierten Richtung an, die Punkenergie, Bluegrass‑Einflüsse und spanischsprachige Chanson verbindet. Die Band bringt mehrere Musiker um ein akustisches Ensemble (Gitarren, Blechbläser, Akkordeon, Banjo) zusammen und entwickelt einen direkten, aber melodischen Sound, getragen von einer rauen Stimme und einem markanten Rhythmusgeflecht. Nach ersten selbst produzierten Aufnahmen machte La M.O.D.A. mit dem Album ¿Quién nos va a salvar? (2013) in der unabhängigen spanischen Szene auf sich aufmerksam; das Album etablierte ein Repertoire, das auf intensive Tourneen und Festivals ausgerichtet ist. Die Entwicklung setzte sich mit La primavera del invierno (2015) und Salvavida (de las balas perdidas) (2017) fort, in denen La M.O.D.A. das Spanischschreiben und Texte über Alltagsleben, soziale Spannungen und persönliche Beziehungen stärker betont. Eine neue Etappe begann mit Ninguna ola (2020), aufgenommen mit Produzent Raül Refree und geprägt von kontemplativeren Atmosphären, sowie mit Nuevo cancionero burgalés (2022), einer Neuinterpretation volkstümlicher Lieder aus der Region Burgos. Zwischen Clubkonzerten, großen Festivalbühnen und regelmäßigen Tourneen hat sich La Maravillosa Orquesta del Alcohol als Live‑Band etabliert, deren Identität auf der Verbindung von akustischem Folk, direktem Rock und düsterem Lyrismus beruht.

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