Macy Gray
1976? Nein — Entschuldigung. Geboren 1967 in Canton, Ohio: Macy Gray trat Ende der 1990er Jahre mit ihrer unverkennbar rauen Stimme in der amerikanischen Soul‑ und R&B‑Szene hervor. Ihr Songwriting verbindet nachdenkliche Balladen mit funk‑ und poporientierten Stücken. International bekannt wurde sie durch das Album „On How Life Is“ (1999), das einen Stil zwischen Soul, Neo‑Soul und Pop etablierte, gefolgt von „The Id“ (2001) und „The Trouble with Being Myself“ (2003), in denen sich verstärkt Rock‑ und Hip‑Hop‑Elemente zeigten. Es folgten „Big“ (2007) und „The Sellout“ (2010); mit „Covered“ (2012) widmete sie sich Covers, und auf „Talking Book“ (2012) ehrte sie Stevie Wonder. Ab „The Way“ (2014) und besonders mit „Stripped“ (2016) näherte sie sich dem Jazz an und arbeitete mit reduzierteren Formaten, bevor sie mit „Ruby“ (2018) zu einer wieder stärker von Pop und Funk durchsetzten Soul zurückkehrte. 2022 erschien das Projekt „The Reset“ unter Macy Gray & The California Jet Club und zeigt eine kollektivere Ausrichtung hin zu zeitgenössischer Soulmusik. Parallel zu ihrer Plattenproduktion ist Macy Gray regelmäßig in Film und Fernsehen zu sehen, wodurch sich ihr Bild als Künstlerin an der Schnittstelle von Soul, R&B und amerikanischer Popkultur festigt.
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