Kojey Radical
Geboren 1993 in London als Kwadwo Adu Genfi Amponsah wuchs Kojey Radical zwischen Hoxton und Shoreditch in einer Familie ghanaischer Herkunft auf — ein Umfeld, das einen großen Teil seines Schreibens durchzieht. Zunächst im Spoken Word und in den bildenden Künsten aktiv, entwickelte er ab Mitte der 2010er Jahre eine Musik an der Schnittstelle von britischem Hip‑Hop, alternativem Rap, Grime und vorgetragener Poesie, mit deutlichem Fokus auf Erzählung, Identitätsfragen, Weitergabe und gesellschaftliches Leben. Nach seinem ersten Projekt Dear Daisy: Opium (2014) verfeinerte er sein Format mit den EPs 23Winters (2016), In Gods Body (2017) und Cashmere Tears (2019), die eine dichte, introspektive Schreibweise etablierten, getragen von oft geschmeidigen und melodischen Produktionen. Kojey Radical hat auch viele Kooperationen gepflegt, unter anderem mit Jay Prince, Mahalia, MJ Cole, Mereba, Ghetts und Obongjayar, und trat auf Bühnen im Vereinigten Königreich, in Europa und international auf. Sein erstes Album Reason to Smile (2022) markiert einen breiteren Abschnitt in seiner Diskografie, gefolgt von Don't Look Down im Jahr 2025. Zwischen Rap, Spoken Word und einem ausgeprägten visuellen Ansatz ist Kojey Radical Teil einer Londoner Szene, die offen ist für hybride Formen.
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