Luke Vibert
Geboren in Redruth, Cornwall, hat Luke Vibert seit den frühen 1990er-Jahren eine sehr umfangreiche Diskografie in der britischen elektronischen Musik aufgebaut. Zunächst in Bands aktiv, wandte er sich später der Solo-Produktion zu und veröffentlichte 1993 das Album Weirs gemeinsam mit Jeremy Simmonds unter dem Namen Vibert/Simmonds. Seither arbeitet er unter mehreren Aliasen, darunter Wagon Christ, Plug, Kerrier District, Amen Andrews und The Ace of Clubs. Je nach Phase und Label spannt seine Musik einen Bogen von IDM über Acid-Techno, Drum and Bass, Trip-Hop und Electro bis hin zu spielerischeren Formen des Breakbeat, geprägt von einer Vorliebe für gebrochene Rhythmen, säureartige Linien und Klangcollagen. Als Wagon Christ brachte er unter anderem Phat Lab Nightmare (1994), Throbbing Pouch (1995) und Musipal (2001) heraus; als Plug erschien Drum ’n’ Bass for Papa (1996), das oft mit dem Aufstieg des Drill’n’Bass in Verbindung gebracht wird. Unter seinem eigenen Namen folgten Big Soup (1997), YosepH (2003), Lover’s Acid (2005), Chicago, Detroit, Redruth (2007), We Hear You (2009), GRIT (2022) und Machine Funk (2023). Zu seinen Arbeiten zählen auch Kooperationen mit B. J. Cole auf Stop the Panic (2000) und mit Jean-Jacques Perrey auf Moog Acid (2007) sowie Veröffentlichungen auf Labels wie Rephlex, Ninja Tune, Warp und Planet Mu.
kommende Veranstaltungen 1
Ratherlost - 24 Hours
- Sa., August 15
- Lofi
- Kangding Ray, Priori, Luke Vibert, JakoJako, D.Dan, Polar Inertia, Beatrice M., oma totem, Tauceti, Decoder, Kia (AU), Spekki Webu, Vlada