King Woman

Geboren in San Francisco rund um die Sängerin und Songwriterin Kristina Esfandiari formt King Woman sich 2009 zunächst als Soloprojekt, bevor es im Verlauf der ersten Aufnahmen zu einer eigenständigen Band wird. Ihre Musik bewegt sich zwischen Doom Metal, Post-Metal und Shoegaze, mit langsamen Tempi, dicken Gitarren, einer oft strengen Spannung und einem Gesang, der zwischen Verletzlichkeit, Zurückhaltung und Intensität schwankt. Nach den Singles Degrida / Sick Bed im Jahr 2013 und Dove / Fond Affections im Jahr 2014 verfeinert King Woman eine kollektive Identität mit dem EP Doubt im Jahr 2015, veröffentlicht auf The Flenser. Die Band setzt ihren Weg weiter bei Relapse Records fort mit zwei Alben: Created in the Image of Suffering (2017) und Celestial Blues (2021), die diese dichte Schreibweise fortführen, in der die Schwere des Dooms, ätherische Resonanzen und ein fast liturgischer Ansatz der Stimme zusammentreffen. Um Kristina Esfandiari herum hat King Woman mehrere Besetzungswechsel erlebt, insbesondere mit Peter Arensdorf und Joey Raygoza, blieb aber verankert in Szenen an der Grenze von experimental Metal, dunkel rock und abrasiver Musik. King Woman bewahrt so eine einzigartige Trajektorie, verbunden sowohl mit der Tradition schwerer Musik als auch mit zugänglicheren, introspektiven Texturen.

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