Kim Petras

Geboren 1992 in Köln entwickelte Kim Petras schon früh Interesse an angelsächsischer Popmusik, bevor sie nach Los Angeles zog, um eine Karriere als Singer‑Songwriterin aufzubauen. Kim Petras bewegt sich in einer Pop‑ und Dance‑Pop‑Tradition, die stark von Electropop und Clubkultur geprägt ist, mit Songs, die auf unmittelbare Melodien, sich wiederholende Refrains und eine Bildsprache aus Nachtleben, Party und digitaler Popkultur setzen. Ab 2017 brachten eine Reihe selbstproduzierter Singles Kim Petras auf internationale Pop‑ und LGBTQ‑Bühnen, Vorboten der Mixtape "Turn Off the Light, Vol. 1" (2018), "Clarity" (2019) und des vollständigen Albums "Turn Off the Light" im selben Jahr, das eine dunkle, vom Horror inspirierte Ästhetik erforscht. Es folgten die kurzformatige EP "Slut Pop" (2022) sowie die Alben "Feed the Beast" und "Problématique" (2023), die einen auf elektronische Popmusik und direkte Songstrukturen ausgerichteten Ansatz fortsetzen. Ihre Zusammenarbeit mit Sam Smith an "Unholy" (2022), die bei einer großen internationalen Preisverleihung ausgezeichnet wurde, stärkte ihre Sichtbarkeit und positionierte sie zugleich an der Schnittstelle zwischen Mainstream‑Pop und Clubkultur.

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