Kim Mitchell

Der kanadische Gitarrist, Sänger und Songwriter Kim Mitchell wurde 1952 in Sarnia, Ontario, geboren und profilierte sich Mitte der 1970er-Jahre zunächst als Kopf der Rockband Max Webster, die auf der Szene in Toronto und auf Nordamerika-Tourneen aktiv war. Mit Max Webster entwickelte Mitchell einen Stil, der energiegeladenen Rock mit progressiven Anklängen und ausgeprägtem Gespür für eingängige Refrains verband, häufig in Zusammenarbeit mit dem Texter Pye Dubois. Nach der Auflösung der Band im Jahr 1981 startete Mitchell eine Solokarriere mit einer gleichnamigen EP (1982), gefolgt vom Album Akimbo Alogo (1984), auf dem sein Rock eine melodischere, radiotaugliche Ausrichtung erhielt. Es folgten Shakin’ Like a Human Being (1986), Rockland (1989), das Live-Album I Am a Wild Party (1992), Aural Fixations (1992), Itch (1994), Kimosabe (1999), Ain’t Life Amazing (2007) und The Big Fantasize (2020), produziert mit Greg Wells. Verwurzelt in Rock und Hardrock mit Pop-Färbung kombiniert Mitchell elektrische Riffs, eine direkte Stimmführung und zugängliche Strukturen und bleibt zugleich der Ästhetik der 1970er- und 1980er-Jahre verbunden. Parallel zu seiner Bühnen- und Studioarbeit wurde Mitchell Anfang der 2000er-Jahre in Toronto auch Radiomoderator und festigte so seine langjährige Präsenz in der kanadischen Musiklandschaft.

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