Louis Winsberg
Geboren 1963 in Marseille, entwickelt Louis Winsberg bereits früh einen Stil, der von Jazz, klassischer Gitarre und den Zigeunermusiken des Südfrankreichs getragen wird – eine mediterrane Verankerung, die sein gesamtes Schaffen durchzieht. In Paris ansässig seit dem späten 1970er-Jahre wird er Anfang der 1980er Jahre in der Jazzszene bekannt, vor allem nachdem er 1983 den Solistenpreis beim Nationalen Jazzwettbewerb in La Défense gewann, und später als Gründungsmitglied von Sixun im Jahr 1984 neben Jean-Pierre Como, Paco Séry, Michel Alibo, Alain Debiossat und Abdou M’Boup. Mit dieser Band trägt Winsberg zum Aufschwung eines Fusion-Jazz bei, der Offenheit für afrikanische Rhythmen, elektrische Ströme und kollektive Improvisation zeigt, von Nuit Blanche 1985 bis Unixsity 2022. Parallel dazu verfolgt Winsberg eine persönliche Laufbahn, die sich auf die Überschneidungen von Jazz, Flamenco und mediterranen Musiken konzentriert, mit Alben wie Camino (1990), La Danse du Vent (1997), Jaleo (2001), Le Bal des Suds (2005), Marseille Marseille (2011), Gypsy Eyes (2014), Temps réel (2021) und Le Monde à l’envers (2022). Seine Projekte nehmen oft die Form von Trios, Quartetten oder Kollektiven an, in denen Saiten, Stimmen und Perkussionen dialogieren, in einer Schreibweise, die auf Timbre und Rhythmus achtet. Im Laufe der Jahre hat Louis Winsberg auch mit Dee Dee Bridgewater, Sylvain Luc, André Charlier und Benoît Sourisse zusammengearbeitet.
Kommende Veranstaltungen 1
Bandol Jazz Club « Louis Winsberg »
- Sa., April 10, 2027
- Théâtre Jules Verne, Bandol, Frankreich
Vergangene Veranstaltungen 6
| Mai 20, 2023 |
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| Dez. 8, 2018 |
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| Dez. 8, 2018 |
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| Juli 21, 2018 |
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| Feb. 25, 2016 |
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