Kekra

Der maskierte Rapper aus den Hauts-de-Seine, Kekra, etablierte sich Mitte der 2010er Jahre in der französischen Rap-Szene, indem er online eine Reihe von Songs und Mixtapes veröffentlichte, organisiert um die Reihen Freebase und Vréel. Kekra entwickelt ein markantes Universum mit intensivem Einsatz von Autotune, einem oft lässigen Flow und repetitiven Melodien, getragen von Produktionen, die zwischen Trap, Cloud Rap und mitunter elektronischen oder afro-inspirierten Einflüssen angesiedelt sind. Seine ersten Projekte platzierten ihn schrittweise bei einem Online-Rap-Publikum, bevor er seine Diskographie um Alben wie Land (2018) und das selbstbetitelte Album 2020 strukturierte. Kekras Texte verbinden Straßenerzählungen, Verweise auf Internetkultur und Reisebeschreibungen — eine Dimension, die sich auch in Videoclips zeigt, die in verschiedenen Ländern gedreht wurden. Titel wie «Pas joli» oder «Vréalité» (mit Niska) halfen, seine Musik über den Kern der Ersthörer hinaus zu verbreiten. Vor allem live in Clubs und mittelgroßen Hallen aktiv, verfolgt Kekra eine Entwicklung, bei der visuelle Anonymität, serielle Arbeitsweise an Projekten und eine kohärente klangliche Ästhetik das Zentrum seiner künstlerischen Identität bilden.

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