Kasia Kowalska

Geboren in Sulejówek, Polen, etablierte sich Katarzyna "Kasia" Kowalska bereits Anfang der 1990er-Jahre in der polnischen Musikwelt mit einer persönlichen Songwriting-Handschrift und einer Stimme, die sowohl rockige Intensität als auch poppige Nuancen beherrscht. Nach Anfängen in mehreren Bands, darunter Human, Fatum und Talking Pictures, startete Kasia Kowalska 1994 ihre Solokarriere mit Gemini und legte 1995 mit dem Livealbum Koncert inaczej nach. Ihr Repertoire entwickelte sich seither zwischen Poprock, Alternative Rock und melodischeren Liedern, mit Ausflügen in Funk, Jazz und stellenweise elektronische Klangtexturen, etwa auf Czekając na... (1996), Pełna obaw (1998), 5 (2000) oder Antidotum (2002). In derselben Dekade vertrat Kasia Kowalska Polen beim Eurovision Song Contest 1996 mit "Chcę znać swój grzech...", spielte im Film Nocne graffiti mit und wirkte an diversen Projekten rund um polnisches Kino und Popbühne mit. Ihre Diskografie setzte sie fort mit Samotna w wielkim mieście (2004), Antepenultimate (2008), Ciechowski. Moja krew (2010), einer Hommage an Grzegorz Ciechowski, sowie AYA (2018) und MTV Unplugged (2019). Auf großen Bühnen und Festivals in Polen präsent, wechselt Kasia Kowalska seit ihren Anfängen elektrische Formate, akustische Sets und Neuinterpretationen ihres eigenen Katalogs.

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