Kaija Koo

Geboren 1962 in Helsinki unter dem Namen Kaija Kokkola, bewegt sich Kaija Koo seit Anfang der 1980er Jahre in der finnischen Popmusikszene. Mit 17 Jahren begann sie bei Steel City, einer Formation, die später mit dem Namen Kaija Koo Band verbunden wurde, und war 1981 auch in den Chören der finnischen Eurovision‑Vorentscheidung zu hören. Ihre Solokarriere startete sie 1986 mit Kun savukkeet on loppuneet, doch der 1993 zusammen mit Markku Impiö produzierte Titel Tuulten viemää markierte eine nachhaltige Wende. Kaija Koo entwickelte ein finnischsprachiges Pop‑Songwriting mit klaren Melodien, gefühlvollen Balladen und einem dezenten Pop‑Rock‑Anstrich, getragen von einer vordergründigen Stimme. Im Lauf der Jahrzehnte veröffentlichte sie mehrere Studioalben: Tuulikello (1995), Unihiekkamyrsky (1997), Operaatio jalokivimeri (1998), Mikään ei riitä (2002), Viiden minuutin hiljaisuus (2004), H‑Hetki (2007), Irti (2010), Kuka sen opettaa (2014), Sinun naisesi (2016) und Taipumaton (2021). Sie ist in Finnland rege auf Bühnen und Festivals aktiv und ging diverse Gast‑Kollaborationen ein, unter anderem mit Reino Nordin, Pyhimys und Vesala, während ihre Popmusik sich hin zu zeitgemäßeren Produktionen entwickelte.

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