Linkin Park

Linkin Park wurde in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre in Agoura Hills, Kalifornien, gegründet und formierte sich zunächst um Mike Shinoda, Brad Delson und Rob Bourdon; kurz darauf stießen Joe Hahn, Dave „Phoenix“ Farrell und Sänger Chester Bennington hinzu. Zunächst im Nu‑Metal und Rap‑Rock verortet, entwickelte die Band eine Mischung aus verzerrten Gitarren, gerappten und gesungenen Vocals, hiphopnahen Rhythmen und elektronischen Texturen. Das Debütalbum Hybrid Theory, 2000 erschienen, etablierte dieses ästhetische Fundament und wurde 2003 mit Meteora fortgeführt und verfeinert. Ab Minutes to Midnight (2007) steuerte die Gruppe ihr Songwriting zunehmend in Richtung eines reduzierteren Alternative‑Rock und wandte sich auf A Thousand Suns (2010) stärker elektronischen und konzeptuellen Formen zu. Die folgenden Veröffentlichungen, Living Things (2012) und The Hunting Party (2014), pendelten zwischen einer Rückkehr zu einem aggressiveren Sound und der Integration von Pop‑ und Elektronik‑Elementen; diese Entwicklung setzte sich auf One More Light (2017) fort. Parallel dazu suchte Linkin Park zahlreiche Kooperationen, darunter 2004 mit Jay‑Z für das Projekt Collision Course, und spielte auf großen internationalen Bühnen. Nach dem Tod von Chester Bennington im Jahr 2017 legte die Band ihre Live‑Aktivitäten auf Eis, während Linkin Park sein Erbe durch Wiederveröffentlichungen, Archivmaterial und von den verbliebenen Mitgliedern betreute Projekte weiter pflegte.

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