Lily Kershaw

In Los Angeles geboren ordnet Lily Kershaw ihre Arbeit einer Singer-Songwriter-Schreibweise zu, in der Folk-Pop, Indie-Pop und Balladen mit schlichten Arrangements aufeinandertreffen, getragen von einer sanften Stimme und einem sehr erzählerischen Ansatz. Sie trat Anfang der 2010er-Jahre mit dem Album Midnight in the Garden (2013) hervor, das eine melancholische und reduzierte Welt etablierte, und setzte diese Linie mit der EP Lost Angeles (2018) und dem Album Arcadia (2021) fort, wobei sie ihr Spektrum in Richtung weiter gefasster Popklänge erweiterte, ohne das intime Register zu verlassen. Ihre Lieder wurden zudem in Fernsehserien wie Criminal Minds, Grey’s Anatomy und Finding Carter synchronisiert, was dazu beitrug, ihre Songs über den reinen Indie-Folk-Kosmos hinaus bekannt zu machen. Auf der Bühne stand Lily Kershaw neben Künstlern wie Radical Face, Mason Jennings, The Weepies und Joshua Radin in einem Umfeld nahe der amerikanischen Indie-Folk-Szene. Mit dem Titel „Depreshmode“, produziert von Brandon Walters, kehrt sie zu einer persönlichen, auf die Erfahrung von Depression ausgerichteten Schreibweise zurück, in einem direkten und zurückhaltenden Pop-Folk-Format.

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Apr. 15, 2014