Julie's Haircut

Gegründet 1994 zwischen Sassuolo, Modena und Reggio Emilia, bewegt sich Julie’s Haircut auf einer Linie, die Alternative Rock, Psychedelik, Experimentelles, Post-Rock und progressive Nuancen verbindet. Anfangs noch in einem direkteren Format verwurzelt — zwischen Garage-Rock, Noise und Popmelodien — veröffentlicht die Band 1999 Fever in the Funk House und 2001 Stars Never Looked So Bright, bevor sie mit Adult Situations (2003) ihren musikalischen Horizont erweitert. Im Verlauf der 2000er Jahre entwickelte Julie’s Haircut eine offenere Klangsprache, in der Improvisation, repetitive Stimmungen und psychedelische Texturen stärker in den Vordergrund rückten — ein Wendepunkt, der auf After Dark My Sweet (2006) deutlich wurde, aufgenommen mit Beiträgen von Pete Kember, alias Sonic Boom. Diese Suche setzte die Band auf Our Secret Ceremony (2009), Ashram Equinox (2013) und Invocation and Ritual Dance of My Demon Twin (2017) fort; in dieser Phase wechselten sie zum britischen Label Rocket Recordings. Die italienische Formation hat zudem Soundtracks und Neuinterpretationen entwickelt, namentlich Music from The Last Command (2019), und ist weiterhin auf den unabhängigen Bühnen Italiens und Europas präsent. In The Silence Electric erschien im selben Jahr; Anna Bassy stieß 2024 zu Julie’s Haircut, und Radiance Opposition wurde 2025 veröffentlicht.

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Mai 29
Mai 26