Judith Hill
1974? Nej—Born in Los Angeles in 1984. Judith Hill wuchs in einer Familie professioneller Musiker auf; afroamerikanische Soulkultur und japanische Einflüsse prägten von Anfang an ihr Verhältnis zum Gesang und Songwriting. Klavier- und Gospel-Ausbildung legten den Grundstein; zunächst fiel sie als Backgroundsängerin auf großen Tourneen auf, unter anderem bei Michael Jackson, bevor sie im Dokumentarfilm „20 Feet from Stardom“ zu sehen war, der diese Arbeit im Hintergrund beleuchtet. Ihre Teilnahme an der vierten Staffel von The Voice in den USA leitete eine öffentlichere Phase ihrer Karriere ein, in der sie einen Stil entwickelte, der zeitgenössische Soul-, R&B- und Funk-Elemente mit poppigen Akzenten verbindet, geprägt von eindrucksvollen Chören und Arrangements, die häufig sehr nah am Live‑Sound sind. Ab Mitte der 2010er Jahre war die Zusammenarbeit mit Prince, im Studio wie auf der Bühne, maßgeblich für die Herausbildung ihrer Identität als Songschreiberin und Instrumentalistin; ihre Konzerte reichten von Clubs über Theaterbühnen bis hin zu internationalen Festivals. Ihr Debütalbum „Back in Time“ erschien 2015, gefolgt von „Golden Child“ (2018) und „Baby, I’m Hollywood!“ (2021) — drei Alben, in denen sie ein sehr erzählerisches Songwriting ausbaut, fokussiert auf Leadstimme, Soul‑Harmonien und Grooves, die sowohl vom Funk und R&B der 1970er als auch von Neo‑Soul inspiriert sind. Zwischen Studioaufnahmen und regelmäßigen Tourneen bewegt sich Judith Hill an der Schnittstelle verschiedener Szenen, von der unabhängigen amerikanischen Soul‑Szene bis zu Pop‑ und Jazzkreisen, stets mit engem Bezug zwischen Gesangsperformance, Bühnenpräsenz und Arrangementarbeit.
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