Josh Ritter

Geboren 1976 in Moscow, Idaho, behauptete sich Josh Ritter zu Beginn der 2000er Jahre als Singer-Songwriter im Bereich Folk und Americana, mit einer Mischung aus akustischen Balladen und zurückhaltendem Rock. Nach einem selbstproduzierten Debütalbum 1999 machte er mit "Golden Age of Radio" (2001, Neuauflage 2002) auf sich aufmerksam und verfolgte einen dichten, erzählerischen Stil auf "Hello Starling" (2003) und "The Animal Years" (2006). Zeitweise in Boston ansässig und häufig mit der US-amerikanischen Independent- sowie der irischen Szene verbunden, entwickelte er mit seiner Begleitband The Royal City Band ein Konzertformat, das intime Lieder und elektrischer instrumentierte Arrangements vereint. Alben wie "The Historical Conquests of Josh Ritter" (2007), "So Runs the World Away" (2010), "The Beast in Its Tracks" (2013) und "Sermon on the Rocks" (2015) setzen diese erzählerische Ausrichtung fort und arbeiten mit religiösen Bildern sowie Alltagsbeobachtungen. Ritter kooperierte unter anderem mit Jason Isbell, der "Fever Breaks" (2019) produzierte, und schrieb auch für Künstler wie Bob Weir. Mit "Gathering" (2017) und "Spectral Lines" (2023) verfolgt er eine moderne Folklinie, die Country-, Pop- und Rockeinflüsse verbindet, während er parallel als Schriftsteller und Solokünstler tätig bleibt.

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März 26