Les Ogres de Barback

Gegründet Mitte der 1990er Jahre in der Pariser Region, vereinen Les Ogres de Barback die Geschwister Fred, Sam, Alice und Mathilde Burguière um eine französische Chansontradition, die von Rock, Folk und populärer Musik aus Europa und darüber hinaus geprägt ist. Sehr früh entwickelte das Quartett eine Bühnensprache, die auf Multiinstrumentalität, dichten akustischen Arrangements und einem direkten Verhältnis zum Publikum beruht, zunächst in Café‑Konzerten und unabhängigen Spielstätten, später auf Festivals für aktuelle Musik. Die ersten Tonträger, darunter das Album „Rue du temps“ (1997), etablierten Les Ogres de Barback in einer Tradition der erzählerischen Chanson, aufmerksam gegenüber Alltagsdetails wie gesellschaftlichen Fragen, mit Texten, die intime Erzählungen, urbane Chroniken und Porträts abwechseln. Im Verlauf der Alben — „Crocs“ (2004), „Du simple au néant“ (2007), „Comment je suis devenu voyageur“ (2011), „Nos mains“ (2015) und „Amours grises & colères rouges“ (2019) — erweiterte die Gruppe ihr klangliches Spektrum um balkanische Farben, Anklänge von Musette sowie Elemente elektrischen Rocks. Parallel zu dieser Diskographie initiierten Les Ogres de Barback einen Zyklus für ein junges Publikum mit „La pittoresque histoire de Pitt Ocha“ (2003), ein kollektives Projekt, an dem zahlreiche Künstler aus Chanson und Weltmusik mitwirkten, und sie pflegen zahlreiche Bühnenkooperationen mit der französischen alternativen Szene, insbesondere La Rue Kétanou und Les Hurlements d’Léo.

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Les Ogres de Barback, La Rue Kétanou
Konzert

Les Ogres de Barback, La Rue Kétanou

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