Les Hurlements d'Léo
Ursprünglich Mitte der 1990er Jahre in Bordeaux entstanden, gehört das Kollektiv Les Hurlements d'Léo zur französischen alternativen Rockszene und verbindet Chanson, Ska, punkige Einschläge und musette-nahe Klangfarben. Die 1996 gegründete Formation entwickelte sich aus einem anfänglichen Kern, der im Laufe der Zeit erweitert wurde; Les Hurlements d'Léo pflegt eine gruppenorientierte Ästhetik mit variabler Besetzung, in der Gitarren, Akkordeon und Blechbläser ein Repertoire tragen, das von sozialen Erzählungen und einer ausgeprägten Vorliebe für die Bühne geprägt ist. Bereits Ende der 1990er zog das Debütalbum Les Hurlements d'Léo (1998) Aufmerksamkeit auf sich, gefolgt von La belle affaire (2000) und Oeuf (2003), die die Verwurzelung in energiegeladener Rockchanson bestätigten. 2002 brachte die Zusammenarbeit mit Les Ogres de Barback beim Liveprojekt Un air, deux familles gemeinsame Touren und Auftritte auf alternativen Festivals in Frankreich und Europa. Die Diskografie setzte sich mit Ouest Terne (2006), Bordel de luxe (2011), einer Hommage an Renaud mit Chantent Renaud (2016), sowie Luna de papel (2018) und Mondial Stéréo (2020) fort, auf denen Les Hurlements d'Léo ihre Mischung aus engagiertem Liedgut, Rockenergie und für die Bühne konzipierten kollektiven Arrangements weiterführten.
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