John Hiatt

John Hiatt wurde 1952 in Indianapolis, Indiana, geboren und ist ein Singer-Songwriter und Gitarrist an der Schnittstelle von Rock, Folk, Country und Rhythm and Blues. Anfang der 1970er Jahre ließ er sich in Nashville nieder und schrieb zunächst für andere Künstler, bevor er 1974 sein erstes Album "Hangin’ Around the Observatory" veröffentlichte, gefolgt von "Overcoats" (1975). Die 1980er markierten eine Wende hin zu einem deutlichere Roots-Rock-Sound, besonders mit "Bring the Family" (1987) und "Slow Turning" (1988), die Hiatt in eine amerikanische Szene einordneten, die intimere Songwritertradition mit Rockenergie verband. In den 1990er-Jahren setzten Alben wie "Stolen Moments" (1990), "Perfectly Good Guitar" (1993) und "Walk On" (1995) diese Ausrichtung fort, mit wechselnden Besetzungen von Soloauftritten bis zu dichter besetzten elektrischen Bands. Sein Repertoire wurde häufig von anderen Musikern gecovert, was seine Stellung in der Americana- und alternativen Country-Szene stärkte. Ab "Crossing Muddy Waters" (2000) erforschte er sparsamere, akustische Arrangements und wechselte anschließend zwischen Bandaufnahmen und kollaborativen Projekten, etwa "Leftover Feelings" mit The Jerry Douglas Band (2021). Seine Musik beruht auf erzählerischem Songwriting, klaren Melodien und einer leicht rauen Stimme, die Country-Balladen, mittlere Rocktitel und bluesige Stücke verbindet.

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