Jet
Aus der Rockszene Melbournes in Australien stammend, formierte sich Jet Anfang der 2000er um Nic Cester, Chris Cester, Cameron Muncey und Mark Wilson als klassisches Quartett mit Gitarre‑Bass‑Schlagzeug. Schon mit den ersten Aufnahmen verortete sich Jet in der Garage‑Rock‑Revival‑Bewegung, integrierte dabei aber auch Elemente aus Hard Rock, Power Pop und Alternative Rock, mit einem direkten Sound, verzerrten Riffs, druckvoller Rhythmusgruppe und Melodien getragen von Nic Cesters rauer Stimme. Das Debütalbum Get Born (2003) verhalf Jet zur internationalen Wahrnehmung und führte die Band zu zahlreichen Tourneen in Australien, Europa und Nordamerika, oft als Vorgruppe etablierter Rockacts. Shine On (2006) und Shaka Rock (2009) markieren eine Entwicklung hin zu einem melodischeren und etwas stärker produzierten Stil, ohne dass Jet die Vorliebe für einfache, eingängige Songstrukturen verloren hätte, die aus dem Rock der 60er und 70er Jahre stammen. Nach einer 2012 angekündigten Auflösung kam Jet ab 2017 wieder zusammen für eine Reihe von Konzerten und Jubiläumstourneen und setzt seither vor allem live auf das energiegeladene Rockrepertoire, das den Kern ihrer Identität bildet.