Anthony Hamilton
Geboren in Charlotte, North Carolina, ordnet sich Anthony Hamilton in eine amerikanische Soul-Tradition ein, die von R&B, Gospel und Anklängen an Southern Soul geprägt ist. Nachdem er in seiner Jugend religiös gesungen hatte, begann er seine Plattenkarriere in den 1990er Jahren mit XTC (1996) und erlangte Anfang der 2000er breitere Aufmerksamkeit durch seine Mitwirkung an Nappy Roots’ „Po’ Folks“ und durch das Album Comin’ from Where I’m From (2003). Seine tiefe, raue Stimme, sein geschmeidiges Phrasieren und seine Texte über Beziehungen, Glauben und Alltags-erfahrungen verleihen seinen Stücken einen direkten Ton zwischen Souballets, zeitgenössischem R&B und dem Erbe des klassischen Rhythm and Blues. Es folgten Ain’t Nobody Worryin’ (2005), The Point of It All (2008), Back to Love (2011), Home for the Holidays (2014), What I’m Feelin’ (2016) und Love Is the New Black (2021). Im Verlauf seiner Laufbahn bewegte sich Anthony Hamilton zwischen Soul-, Hip-Hop- und R&B-Szenen, arbeitete mit Künstlern dieser Genres zusammen und bewahrte dabei eine Ästhetik, die in der afroamerikanischen Vokaltradition verwurzelt ist.
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| Juli 8, 2013 |
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