Jerry Douglas

Geboren 1956 in Warren (Ohio, USA), entwickelte Jerry Douglas schon früh sein Spiel auf Dobro und Lap-Steel-Gitarre und wurde so zu einer zentralen Figur in den amerikanischen Bluegrass- und Country-Szenen. Seit Anfang der 1970er Jahre beruflich aktiv, fiel er zunächst in modernen Bluegrass-Formationen auf, ehe er zu J.D. Crowe & The New South und später zur Familienband The Whites stieß. Parallel dazu etablierte er sich als gefragter Studiomusiker in Nashville. Ab Ende der 1980er Jahre profilierte sich Douglas auch als Bandleader und veröffentlichte eine Reihe instrumentaler Alben, die Bluegrass, Country, Folk, Jazz und Blues-Einflüsse verbinden — darunter Fluxology (1979), Slide Rule (1992), Lookout for Hope (2002), The Best Kept Secret (2005), Traveler (2012) und What If (2017). Als langjähriges Mitglied von Alison Krauss & Union Station wirkte er zugleich an zahlreichen Kollektivprojekten und Kollaborationen mit, von traditioneller Appalachian-Musik bis hin zu Ausflügen in Pop und Rock. In den 2010er Jahren gründete er The Earls of Leicester, eine Formation, die sich dem Repertoire von Flatt & Scruggs widmet, und setzte seine Arbeit als Produzent und Arrangeur fort, wobei er beständig die Brücke zwischen Bluegrass-Erbe und zeitgenössischen Experimenten schlägt.

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Juni 7
Juni 6