Jeff Tweedy
1967 in Belleville, Illinois, geboren, machte Jeff Tweedy Ende der 1980er‑Jahre mit der Alt‑Country‑Band Uncle Tupelo auf der amerikanischen Szene auf sich aufmerksam, bevor er in Chicago Wilco gründete, deren Hauptsongwriter und Sänger er wurde. Parallel zu dieser Bandarbeit entwickelte Tweedy ab den 2000er‑Jahren eine Sololaufbahn, geprägt von intimem Songwriting, das zwischen akustischem Folk, Independent‑Rock und reduziert gehaltenen Neubearbeitungen seines eigenen Repertoires pendelt. Diese Herangehensweise prägt Alben wie „Together at Last“ (2017), „Warm“ (2018), „Warmer“ (2019) und „Love Is the King“ (2020), auf denen Tweedy schlichte Formate bevorzugt, die Stimme, Gitarre und zurückhaltende Arrangements in den Mittelpunkt stellen. Seit Langem in Chicago ansässig, arbeitet er regelmäßig mit anderen Musikerinnen und Musikern der Stadt zusammen und produzierte unter anderem mehrere Alben von Mavis Staples; damit führt er sein Interesse an Soul und Gospel in einer Indie‑Rock‑ und Americana‑Ästhetik fort. Neben seiner Tätigkeit als Komponist und Gitarrist veröffentlicht Tweedy zudem Bücher, die persönliche Erinnerungen mit Überlegungen zum Songwriting verbinden und seine Art, Schaffen und Bühne zu betrachten, beleuchten – insbesondere bei Solokonzerten, die oft auf einen direkten Dialog mit dem Publikum ausgerichtet sind.
kommende Veranstaltungen 1
vergangene Veranstaltungen 2
| Apr. 4 |
|
| Feb. 14 |
|