Lââm

In Paris geboren und aus einer Familie mit tunesischen Wurzeln stammend, trat Lââm Ende der 1990er Jahre in einem Stil auf, der zwischen französischer Variété, Pop und zeitgenössischem R&B liegt. Ihre gesangliche Interpretation ist von Soul geprägt, und ihre Liedtexte sind auf radiotaugliche Songs ausgerichtet. Nachdem sie in der Metro gesungen und eine Ausbildung an der Manufacture Chanson absolviert hatte, wurde Lââm 1997 entdeckt und nahm 1998 eine Coverversion von Michel Bergers „Chanter pour ceux qui sont loin de chez eux“ auf, die ihre Karriere startete. Anschließend veröffentlichte sie die Alben Persévérance (1999), Une vie ne suffit pas (2001) und Lââm (2004), das ein Jahr später unter dem Titel Pour être libre neu aufgelegt wurde – eine Phase, in der ihr Repertoire stärkere R&B-Elemente und vermehrte Kollaborationen aufwies, unter anderem mit Jean-Jacques Goldman und Princess Aniès. 2002 wirkte Lââm zudem an der Musicalproduktion Cindy von Luc Plamondon mit. Ihr weiterer Werdegang umfasst Le Sang chaud (2006), die Compilation On a tous quelque chose de Lââm (2009) und das Coveralbum Au cœur des hommes (2011). Seither ist Lââm vor allem live aktiv und nimmt regelmäßig an gemeinsamen Tourneen teil, die sich den Repertoires der 1990er und 2000er Jahre widmen.

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