Ky-Mani Marley

Ky-Mani Marley, 1976 in Falmouth auf Jamaika geboren, wuchs zwischen dem musikalischen Erbe seiner Familie und der Kultur Miamis auf, wohin er als Kind mit seiner Mutter Anita Belnavis zog. Als Sohn von Bob Marley begann Ky-Mani seine Karriere mit einer Mischung aus Reggae, Dancehall, Hip-Hop und R&B; sein Stil reicht vom Gesang bis hin zu einer phrasierten Darbietung, die an Deejaying erinnert. Nach mehreren Singles Mitte der 1990er Jahre veröffentlichte er 1996 Like Father Like Son, 2000 The Journey und 2001 Many More Roads, das für einen Grammy nominiert wurde. Es folgten Milestone (2004), Radio (2007) und Maestro (2015). Sein Werdegang öffnete sich zudem für andere Bühnen durch Kooperationen mit Refugee Camp All-Stars und Pras auf Avenues sowie mit Gentleman auf Conversations (2016). Ky-Mani Marley bewegt sich so zwischen Roots-Reggae, urbaneren Formaten und bereichsübergreifenden Projekten; 2007 eröffnete er unter anderem Konzerte für Van Halen. Daneben trat er auch als Schauspieler in jamaikanischen Filmen wie Shottas und One Love auf.

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