James Yorkston
Aus Kingsbarns im schottischen Fife stammend, hat James Yorkston seit den frühen 2000er-Jahren einen folk‑geprägten Stil entwickelt, der zugleich reduziert, erzählerisch und den britischen Traditionen aufgeschlossen ist. Nach Anfängen als Bassist in lokalen Bands, die von Punk bis Indie reichten, fiel Yorkston mit dem Titel „Moving Up Country“ auf und veröffentlichte 2002 das Album Moving Up Country auf Domino, zunächst begleitet von seiner Band The Athletes. Seine Diskografie zeichnet einen beständigen Weg zwischen akustischem Songwriting, unaufdringlichen Arrangements und Bearbeitungen traditionellen Repertoires nach, darunter Just Beyond the River (2004), The Year of the Leopard (2006), When the Haar Rolls In (2008), I Was a Cat from a Book (2012) und The Route to the Harmonium (2019). Als aktives Mitglied der mit dem Fence Collective verbundenen Szene hat Yorkston außerdem zahlreiche Kooperationen gepflegt, etwa mit The Big Eyes Family Players auf Folk Songs (2009) oder im Trio Yorkston/Thorne/Khan, wo seine schottische Folkmusik mit Einflüssen aus Jazz und hindustanischer klassischer Musik zusammentrifft auf Everything Sacred (2016), Neuk Wight Delhi All-Stars (2017) und Navarasa: Nine Emotions (2020). Jüngst nahm er mit The Second Hand Orchestra The Wide, Wide River (2021) auf und arbeitete mit Nina Persson an The Great White Sea Eagle (2023) sowie Songs for Nina and Johanna (2025).