K-Reen
Geboren in Guyana und in Créteil aufgewachsen, etabliert sich K-Reen schon in den 1990er Jahren in einem Spannungsfeld zwischen französischem R&B, Hip-Hop, Soul, Zouk und Dancehall, wobei ihr Schreiben den Fokus auf Stimme und Melodien legt. Zunächst im Gefolge des Roots Neg-Kollektivs entdeckt, taucht sie sehr früh auf der Compilation Sensitive, New Jack Swing Vol. 1 im Jahr 1994 auf, danach vervielfacht sie Kollaborationen mit der französischen Rap- und R&B-Szene, von Fabe bis Oxmo Puccino, über Def Bond, Jalane, China Moses oder MC Solaar, für den sie auch Hintergrundgesang beisteuert. Der Track Tu me plais mit Def Bond, der mit dem Taxi-Soundtrack von 1998 verbunden ist, erhöht ihre Sichtbarkeit, als ihr erstes Album K-Reen im selben Jahr erscheint. Es folgen Dimension im Jahr 2001, in dem sich ihr R&B stärker urbanen Texturen und Einflüssen von Funk und Karibik öffnet, dann Old School Elixir 2006, Himalaya 2012, Racines K’Raïb 2015 und Fini les foutaises 2022. Im Verlauf dieser Laufbahn entwickelt K-Reen auch eine Tätigkeit als Autorin, Komponistin, Backgroundsängerin und Produzentin für andere Künstler, während sie Mitte der 2000er Jahre ihr Label Astrad Music gründet. K-Reen nimmt so einen einzigartigen Platz in der Geschichte des frankophonen R&B ein, am Kreuzungspunkt der Rap-, Soul- und Afro-Karibik-Szenen.
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