Ivan Ferreiro

Geboren in Nigrán, Galicien, machte sich Iván Ferreiro zunächst als Sänger sowie als Hauptautor und -komponist von Los Piratas einen Namen, einer Band, die über ein Jahrzehnt in der spanischen Rockszene der 1990er und frühen 2000er Jahre aktiv war. Nach der Auflösung der Gruppe Ende 2003 begann Ferreiro eine Solokarriere in Vigo gemeinsam mit seinem Bruder Amaro Ferreiro, bevor er 2005 Canciones para el tiempo y la distancia veröffentlichte, ein Album, das die Grundlage für eine direktere Songschreibweise legte – zwischen Indiepop, alternativem Rock und melodischer Liedkunst. Anschließend entwickelte er ein Repertoire, in dem sich die Arrangements zwischen elektrischen Besetzungen, Keyboards, Balladen und schrägeren Ausflügen abwechseln, mit Las siete y media (2006), Mentiroso mentiroso (2008), Picnic extraterrestre (2010) und dem Livealbum Confesiones de un artista de mierda (2011). Im Lauf der Jahre blieb er auf Club‑ und Festivalbühnen in Spanien präsent und ging gelegentliche Kooperationen mit Künstlern wie Enrique Bunbury, Xoel López oder Santi Balmes ein. Seine Diskografie setzte sich fort mit Val Miñor‑Madrid: historia y cronología del mundo (2013), Casa (2016), der Hommage an Golpes Bajos Cena recalentada (2018) und Trinchera pop (2023).

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