Ingrid Michaelson
Geboren in New York und mit der Staten Island-Szene verbunden, entwickelt Ingrid Michaelson seit Mitte der 2000er Jahre eine Singer-Songwriter‑Stil, verankert in Folk-Pop und Indie-Pop, mit Anklängen von Indie-Folk, orkestralem Pop und manchmal traditionellem Pop. Nach einem selbstproduzierten Debütalbum Slow the Rain im Jahr 2005 etabliert sie sich im Indie-Kosmos mit Girls and Boys im Jahr 2006, getragen von kurzen, melodischen und intimen Songs, in denen Klavier, Gitarre und eine klare Stimme eine zentrale Rolle spielen. Der weitere Verlauf ihrer Karriere zeigt eine Ästhetik, die sich erweitert, ohne sich von diesem akustischen Kern zu lösen, von Be OK (2008) bis Everybody (2009) und dann Human Again (2012) und Lights Out (2014), wo ihr Schreiben an poppige Weite gewinnt. Sie arbeitet auch in Zusammenarbeit mit anderen Autoren und Interpretinnen, insbesondere Sara Bareilles an ’Winter Song’, und schreibt daneben für andere Künstlerinnen und Künstler parallel zu ihrer Solo-Karriere. It Doesn’t Have to Make Sense erscheint 2016, gefolgt von der EP Alter Egos 2017, Songs for the Season 2018, Stranger Songs 2019 und For the Dreamers 2024. Sowohl live als Teil einer Band als auch in narrativeren Kontexten, hat Ingrid Michaelson auch für Bildmedien komponiert und die Songs des Musicals The Notebook geschrieben, das 2022 in Chicago uraufgeführt wurde und 2024 am Broadway aufgeführt wurde.