Anne Sila
Geboren 1990 in Valence in der Drôme entwickelte Anne Sila früh eine umfassende musikalische Laufbahn als Sängerin sowie als Cellistin und Pianistin, ausgebildet am Konservatorium ihrer Heimatstadt. Ihr musikalisches Spektrum reicht von französischem Chanson über Pop und Jazz bis zu Soul; es zeichnet sich durch vokale Präzision, häufig akustische Arrangements und eine zurückhaltende, melodische Schreibweise aus. Vor ihrer Bekanntheit spielte sie in der Region Rhône-Alpes, wirkte in mehreren Bühnenprojekten mit und gründete das Jazzquartett Magnetic Orchestra. Anfang der 2010er-Jahre zog sie nach New York nach der Begegnung mit dem Kontrabassisten François Moutin, beteiligte sich an der lokalen Jazzszene und trat u. a. mit Ari Hoenig, Mike Stern und Lew Soloff auf. Nationale Aufmerksamkeit erlangte sie 2015 durch das Finale von The Voice und erneut 2021, als sie die All-Stars-Ausgabe gewann. Ihre Solo-Diskographie umfasst die EP Anne Sila und das Album Amazing Problem (2016), gefolgt von Fruit défendu (2019), À nos cœurs (2021) und Madeleines (2022). Parallel dazu pflegt sie zahlreiche Kollaborationen, sang mit Florent Pagny und Matt Simons, schloss sich der Truppe Les Enfoirés an und lieh der Figur Nala in der französischen Fassung von Der König der Löwen ihre Stimme.
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