Immolation
In der extremen Szene von Yonkers im US-Bundesstaat New York geschmiedet, zählt Immolation seit Mitte der 1980er-Jahre zum dunkleren Spektrum des Death Metal. 1986 unter dem Namen Rigor Mortis gegründet und 1988 in Immolation umbenannt, veröffentlichte die Band mehrere Demos, bevor 1991 Dawn of Possession erschien und ihren internationalen Durchbruch markierte. Die Entwicklung setzte sich mit Here in After (1996) fort, gefolgt von einer Reihe von Alben — Failures for Gods (1999), Close to a World Below (2000) und Unholy Cult (2002) — die einen charakteristischen Sound mit dissonanten Riffs, komplexen Songstrukturen und häufig schweren Tempi etablierten. In den 2000er- und 2010er-Jahren tourte Immolation ausgiebig durch Nordamerika, Europa und Südamerika und verfeinerte dabei sein Vorgehen auf Alben wie Majesty and Decay (2010), Kingdom of Conspiracy (2013) und Atonement (2017). Acts of God, erschienen 2022, führt diese Entwicklung weiter, indem es beklemmende Atmosphären, detaillierte rhythmische Arbeit und Kontraste zwischen Dichte und langsameren Passagen verbindet. Der Kern von Immolation ruht auf Sänger und Bassisten Ross Dolan sowie Gitarrist Robert Vigna, denen heute Alex Bouks an der Gitarre und Steve Shalaty am Schlagzeug zur Seite stehen. Die Texte von Immolation befassen sich wiederkehrend mit Religion, politischer Gewalt und dem Zusammenbruch von Machtstrukturen und stärken so die Identität einer Band, die einer dunklen, kritischen und oft apokalyptischen Ästhetik verpflichtet ist.
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