Keren Ann
Geboren 1974 in Caesarea, Israel, und aufgewachsen zwischen den Niederlanden und Frankreich, hat Keren Ann einen von mehreren Kulturen geprägten Werdegang und lebt dauerhaft zwischen Paris und New York. Als französisch‑israelische Singer‑Songwriterin setzte sie sich um die Jahrtausendwende mit einem Stil durch, der frankophone Chanson, intime Popmusik und Folk mit sparsamem Arrangement verbindet. Ihr erstes Soloalbum „La Biographie de Luka Philipsen“ (2000), gefolgt von „La Disparition“ (2002), etablierte ein gedämpftes, klares Klangbild, in dem akustische Gitarren, dezente Streicher und geflüsterter Gesang ein Werk in Französisch und Englisch tragen. Mit „Not Going Anywhere“ (2003), „Nolita“ (2004), „Keren Ann“ (2007), „101“ (2011), „You’re Gonna Get Love“ (2016) und „Bleue“ (2019) wechselt sie zwischen melancholischen Balladen und helleren Popklängen, behält dabei jedoch eine nüchterne, melodiöse Ästhetik bei. Parallel zu ihren Alben schrieb sie zu Beginn ihrer Karriere für Henri Salvador auf dem Album „Chambre avec vue“ (2000), arbeitete mit Benjamin Biolay zusammen, war am Projekt Lady & Bird mit dem isländischen Musiker Barði Jóhannsson beteiligt und komponiert für Film, Fernsehen und Bühne. Ihre Konzerte übertragen diese intime Schreibweise live, in Besetzungen von Solo bis zur größeren Bandformation.
kommende Veranstaltungen 3
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