Kelley Stoltz
Geboren 1971 in New York, aufgewachsen in Birmingham, Michigan, und Ende der 1990er Jahre nach San Francisco gezogen, entwickelt Kelley Stoltz seit seinen Anfängen eine poporientierte Songwriting-Handschrift, die er meist allein im Heimstudio aufnimmt. Seine Musik verbindet Psychedelic, Garage Rock, Power Pop und Anklänge von Folk Rock. Stoltz trat mit The Past Was Faster (1999) und Antique Glow (2001, zunächst selbstveröffentlicht) hervor und arbeitete anschließend mit Labels wie Sub Pop, Third Man Records, Castle Face und Agitated zusammen. Sein Ansatz ist geprägt von Home-Recording und sorgfältigen Arrangements; seine melodischen Lieder sind häufig von Lo‑Fi‑Texturen, klaren Gitarren und einer Vorliebe für Popformen der 1960er und 1980er Jahre durchzogen. Zu seinen Veröffentlichungen zählen unter anderem Below the Branches (2006), Circular Sounds (2008), To Dreamers (2010), Double Exposure (2013), In Triangle Time (2015), Que Aura (2017), Natural Causes (2018), My Regime (2019), The Stylist (2022) und La Fleur (2024). 2006 nahm er außerdem Crockodials auf, eine komplette Neuinterpretation von Crocodiles von Echo & the Bunnymen; später tourte er als Rhythmusgitarrist mit der Band und arbeitete darüber hinaus mit der unabhängigen Szene der Bay Area in San Francisco sowie mit Robyn Hitchcock zusammen.
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