Hoobastank

Hoobastank entstand Mitte der 1990er Jahre in den Vororten von Los Angeles und vereinte Doug Robb (Gesang), Dan Estrin (Gitarre) und Chris Hesse (Schlagzeug) um einen Alternative-Rock-Sound, der vom Post-Grunge und Hard Rock beeinflusst war und anfangs von funk- und punkbetonten Einflüssen der kalifornischen Szene geprägt wurde. Ursprünglich aus Agoura Hills stammend, machte die Band zunächst lokal auf sich aufmerksam, veröffentlichte 1997 das unabhängige Album "Muffins", unterschrieb anschließend bei Island Records und brachte 2001 "Hoobastank" heraus, was sie auf die internationale Rockbühne hob. Das zweite Album, "The Reason" (2003), bestätigte diese Präsenz mit einer melodischeren Ausrichtung, während "Every Man for Himself" (2006) und "For(n)ever" (2009) diese Linie mit massiven Gitarren, eingängigen Refrains und zurückhaltenderen Balladen fortsetzten. Auf "Is This the Day?" (2010), "Fight or Flight" (2012) und "Push Pull" (2018) schlug Hoobastank anschließend eine stärker poprock- und adult-contemporary-orientierte Richtung ein, ohne die zugängliche Rockbasis aufzugeben. Um das Kerntrio Robb, Estrin und Hesse, dem später Bassist Jesse Charland beitrat, tourte die Band ausgiebig durch Nordamerika, Europa und Asien und etablierte sich dauerhaft in der Alternative-Rock-Landschaft der 2000er und 2010er Jahre.

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