Hespèrion XXI

Gegründet in Basel 1974 von Jordi Savall gemeinsam mit Montserrat Figueras, Lorenzo Alpert und Hopkinson Smith, setzt Hespèrion XXI unter seinem 2000 gewählten neuen Namen die über mehr als fünfundzwanzig Jahre von Hespèrion XX geleistete Arbeit fort. Um einen Kern von auf alte Musik spezialisierten Musikerinnen und Musikern erkundet Hespèrion XXI Musik der Renaissance und des Barock, ebenso jedoch gelehrte und volkstümliche Traditionen aus dem Mittelmeerraum, der Iberischen Halbinsel, dem Osmanischen Reich und dem sefardischen Kulturkreis. Der Stil von Hespèrion XXI gründet auf der Erforschung historischer Quellen, dem Einsatz historischer Instrumente sowie einer flexiblen Auffassung von Verzierungspraktiken und Improvisation. Das Ensemble arbeitet als formationsflexible Gruppe, vom kleinen Consort bis hin zu größeren Besetzungen je nach Programm, und ist präsent auf Festivals für Alte Musik, internationalen Bühnen sowie in interdisziplinären Projekten, die kulturelle Austauschprozesse zwischen Orient und Okzident thematisieren. Der Werdegang von Hespèrion XXI bleibt eng mit Jordi Savall und dem Katalog von Alia Vox verbunden; die umfangreiche Diskographie umfasst sowohl spanische, französische und italienische Repertoires als auch die Musiktraditionen des Mittelmeerraums.

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