Julio Iglesias
Neben seiner Geburt in Madrid im Jahr 1943 setzte sich Julio Iglesias gegen Ende der 1960er Jahre mit einem populären Lied durch, das in romantischer Ballade, lateinamerikanischem Pop und orkestriertem Schlager verwurzelt ist. Sein Einstieg in die Musik folgt einer Jugend, die vom Fußball geprägt war und von einem schweren Autounfall, bevor er 1968 beim Benidorm-Festival mit 'La vida sigue igual' gewann, gefolgt von einer internationalen Präsentation mit 'Gwendolyne' beim Eurovision Song Contest 1970. Im Verlauf der 1970er und 1980er Jahre entwickelt Julio Iglesias ein Repertoire, das auf sanften Melodien, einer gedämpften Interpretation und einem Gesang mit einer sehr wiedererkennbaren Phrasierung basiert, zwischen Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Deutsch und Englisch. Diese Mehrsprachigkeit begleitet eine kontinuierliche Bühnennähe in Europa, Lateinamerika, den USA und Asien. Zu seinen markantesten Alben gehören Yo canto (1969), Hey! (1980), De niña a mujer (1981), 1100 Bel Air Place (1984), Un hombre solo (1987), Raíces (1989), La carretera (1995), Tango (1996) und México (2015). Julio Iglesias hat auch zahlreiche Kollaborationen, insbesondere mit Willie Nelson, Diana Ross, Stevie Wonder, Dolly Parton, Sting, Plácido Domingo und Frank Sinatra, gepflegt. Langfristig zwischen Spanien, Miami und der Dominikanischen Republik ansässig, hat Julio Iglesias die gefühlvolle, spanischsprachige Chanson nachhaltig mit einer internationalen Großproduktion verbunden.
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