Heideroosjes

Gegründet 1989 in Horst in der niederländischen Provinz Limburg, entwickelten Heideroosjes einen schnellen, direkten und melodischen Punkrock mit Hardcore-Einschlägen sowie einer ausgeprägten Vorliebe für gemeinschaftliche Refrains, Ironie und sozial- oder politisch geprägte Texte. Die Band, lange Zeit als Quartett aktiv, prägte zunächst die niederländische Independent-Szene mit Noisy Fairytales (1993) und Choice For A Lost Generation?! (1994), bevor sie ihr Publikum in den 1990er Jahren mit Fifi (1996), Kung-Fu (1997) und Schizo (1999) erweiterte. Heideroosjes wechselt zwischen Liedern auf Niederländisch, Englisch und gelegentlich Deutsch, was mit einem regelmäßigen Austausch zwischen den Szenen in den Niederlanden, Belgien und Deutschland einhergeht. Im Laufe der Jahre spielten sie auf Festivals wie Pinkpop, Lowlands, Rock Werchter, Pukkelpop und Groezrock, tourten durch Europa, gastierten in den USA und Japan und veröffentlichten unter anderem Fast Forward (2001), SINema (2004), Chapter Eight: The Golden State (2007), Cease-Fire (2011) und die EP Infocalyps (2021). Nach einer Trennung im Jahr 2012 nahm Heideroosjes ab 2019 die Konzerttätigkeit wieder auf und veröffentlichte neue Titel 2020 und 2024.

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