Journey
Journey wurde 1973 in San Francisco von ehemaligen Mitgliedern von Santana und Frumious Bandersnatch gegründet. Zunächst bewegte sich die Band in einem Rockspektrum mit Jazz-Fusion- und Progressive-Anleihen, bevor sie sich Ende der 1970er-Jahre zu einem melodischeren Klang entwickelte. Die frühen Studioalben — Journey (1975), Look into the Future (1976) und Next (1977) — betonten ausgedehnte Instrumentalpassagen; mit dem Einstieg des Sängers Steve Perry und der Veröffentlichung von Infinity (1978) vollzog sich der Wechsel zu zugänglicherem Rock, getragen von Keyboards und eingängigen Refrains. Anfang der 1980er etablierte sich Journey im AOR- und Arena-Rock mit Alben wie Escape (1981) und Frontiers (1983), die schnelle Nummern, Powerballaden und Melodien rund um die Gitarre von Neal Schon sowie Keyboard-Arrangements vereinen. Nach Raised on Radio (1986) wurde die Bandaktivität unregelmäßiger, geprägt von Sängerwechseln und einer Rückkehr ins Studio mit Trial by Fire (1996), gefolgt von Arrival (2001). Ab 2007 formierte sich Journey um Neal Schon und Keyboarder Jonathan Cain neu; mit dem Einstieg des Sängers Arnel Pineda begann eine neue Phase internationaler Tourneen und Aufnahmen, darunter Revelation (2008), Eclipse (2011) und Freedom (2022), als Fortführung eines melodischen Rockansatzes, in dem bühnentaugliche Hymnen neben stärker poporientierten Balladen stehen.
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