Hard-Ons
Hard-Ons wurden 1982 in Punchbowl im Westen Sydneys gegründet. Die Band formierte sich zunächst als Trio um Peter Black, Ray Ahn und Keish de Silva, durchlief mehrere Besetzungswechsel und verzeichnete später den Zugang des Schlagzeugers Murray Ruse sowie des Sängers Tim Rogers. Bereits früh entwickelte Hard-Ons eine Mischung aus Punkrock, Hardcore-Punk und Power-Pop, durchsetzt mit metalnahen Riffs, sehr direkten Popmelodien sowie Surf- und psychedelischen Akzenten. Aktiv in der australischen Underground-Szene der 1980er Jahre, agierte die Gruppe weitgehend unabhängig, veröffentlichte einen Teil ihres Materials in Eigenregie und war auch in europäischen Punkszenen unterwegs. Die frühen Alben Smell My Finger (1986), Dickcheese (1988), Love Is a Battlefield of Wounded Hearts (1989), Yummy! (1990) und Too Far Gone (1993) prägen dieses schnelle, abrasive und melodische Songwriting. Nach einer Trennung 1994 reformierte sich Hard-Ons 1997 und setzte die Diskografie mit This Terrible Place... (2000), Very Exciting! (2003), Most People Are a Waste of Time (2006) und Most People Are Nicer Than Us (2007) fort. Hard-Ons teilten außerdem Veröffentlichungen mit The Stupids, Celibate Rifles und Boom Boom Kid und arbeiteten mit Henry Rollins zusammen. Zu den neueren Veröffentlichungen gehören So I Could Have Them Destroyed (2019), I’m Sorry Sir, That Riff’s Been Taken (2021), Ripper ’23 (2023) und I Like You a Lot Getting Older (2024).
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