Hannah Peel
Geboren in Craigavon, Nordirland, und ausgebildet am Liverpool Institute for Performing Arts, entwickelt Hannah Peel seit Ende der 2000er-Jahre ein Schaffen, das zwischen elektronischer Musik, kammer-synth-pop, Ambient und orchestraler Komposition angesiedelt ist. Ihre ersten Veröffentlichungen, darunter die EP Rebox und das Album The Broken Wave (2011), schaffen ein Universum, in dem Synthesizer, Stimme und akustische Arrangements mit einer Vorliebe für melodische Texturen und erzählerische Formen koexistieren. Hannah Peel erweiterte ihr Spektrum mit Awake But Always Dreaming (2016), Mary Casio: Journey to Cassiopeia (2017), das für Brass Band und Elektronik konzipiert wurde, und Fir Wave (2021), einem von Waldlandschaften inspirierten Album. Parallel dazu ist sie als Komponistin für Bild, Theater und Tanz tätig und schrieb Musik für Game of Thrones: The Last Watch (2019), The Midwich Cuckoos (2022), Scoop und Insomnia (2024). Sie arbeitet außerdem mit The Magnetic North, John Foxx and the Maths, dem Paraorchestra an The Unfolding (2022) zusammen und hat Arrangements für Paul Weller erstellt. Hannah Peel operiert somit an der Schnittstelle von experimenteller Popmusik, zeitgenössischer Komposition und Filmmusik, mit einem sowohl strukturierten als auch sinnlichen Ansatz.
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