Half Man Half Biscuit
Gegründet in Birkenhead im Merseyside, entwickelte sich Half Man Half Biscuit um den Sänger, Gitarristen und Songschreiber Nigel Blackwell sowie den Bassisten Neil Crossley. Die Besetzung der Band hat sich im Lauf der Jahre gewandelt, musikalisch bleibt sie jedoch in britischem Indie-Rock mit post-punkigen Anklängen verankert. Die Gruppe erschien 1984 und setzte sich zunächst in der englischen Independent-Szene durch mit dem Album Back in the DHSS (1985), darauf folgten die Singles „The Trumpton Riots“ und „Dickie Davies Eyes“ (1986), bevor es im selben Jahr zu einer ersten Trennung kam. Die Rückkehr 1990 gab der Band neuen Auftrieb; sie spielten unter anderem auf dem Reading Festival und wurden von John Peel unterstützt, für den Half Man Half Biscuit zwölf Sessions einspielte. Ihre Musik beruht auf trockenen oder nervösen Gitarren, direkten Rhythmen, bewusst kargen Pop-Melodien und Texten, die soziale Satire, Alltagsdetails, britische Popkultur, Fußball und lokale Geographie verbinden. Zu ihren Alben gehören McIntyre, Treadmore and Davitt (1991), This Leaden Pall (1993), Some Call It Godcore (1995), Voyage to the Bottom of the Road (1997), Cammell Laird Social Club (2002), Achtung Bono (2005), CSI:Ambleside (2008), Urge for Offal (2014), The Voltarol Years (2022) und All Asimov and No Fresh Air (2025). Eine Zusammenarbeit mit Margi Clarke an „No Regrets“ erschien 1991.