John Scofield

US-amerikanischer Gitarrist, geboren 1951 in Dayton (Ohio), John Scofield prägt seit Mitte der 1970er Jahre einen elektrischen Jazz, der von Post-Bop, Funk, Blues und Rockelementen getragen wird. An der Berklee College of Music in Boston ausgebildet, machte Scofield sich an der Seite von Künstlern wie Billy Cobham, Charles Mingus und Gary Burton einen Namen, bevor er Anfang der 1980er Jahre in Miles Davis’ Band eintrat. Diese Phase verankerte sein Spiel in einer zugleich lyrischen wie stark rhythmisch geprägten Ästhetik. Auf Alben wie Blue Matter (1987) oder A Go Go (1998) mit Medeski, Martin & Wood erkundet er immer wieder die Schnittstellen von Groove, jazzimprovisation und fusionartigen Klangflächen, parallel aber auch eine Tätigkeit als Bandleader in Trio-, Quartett- oder Organbesetzungen. Veröffentlichungen wie Works for Me (2001), Überjam (2002), Country for Old Men (2016) oder das eponyme John Scofield (2022) illustrieren eine Laufbahn, in der eigene Kompositionen, Neuinterpretationen von Standards und Ausflüge in Country oder Soul ineinandergreifen. Seit Langem in New York ansässig, steht Scofield regelmäßig mit Musikern unterschiedlicher Generationen auf der Bühne und ist zudem als Pädagoge im US-amerikanischen Jazzbetrieb aktiv.

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John Scofield Long Days Quartet
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