Haddaway
Geboren in Trinidad und Tobago als Nestor Alexander Haddaway, wuchs Haddaway teilweise in den USA auf, bevor er sich in Deutschland niederließ, wo seine musikalische Laufbahn Anfang der 1990er Jahre Gestalt annahm. Sein Name ist untrennbar mit der Eurodance-Welle verbunden, die damals Europa durchzog, mit einem Stil zwischen Dance-Pop, Vocal-House und sehr eingängigen Pop-Refrains. Bekannt wurde Haddaway 1993 mit der Single „What Is Love“, gefolgt von Titeln wie „Life“, „I Miss You“ und „Rock My Heart“ – geprägt von Clubrhythmen, markanten Synthesizer-Linien und einer souligen Interpretation. Diese erste Phase spielte sich in der damals besonders aktiven europäischen Dance-Szene, vor allem in Deutschland, ab. Zu seiner Diskografie gehören unter anderem The Album (1993), The Drive (1995), Let’s Do It Now (1998) und My Face (2001), die eine Entwicklung hin zu einer flexibleren elektronischen Popmusik zeigen, ohne die Dance-Wurzeln aufzugeben. Im Laufe der Jahre trat Haddaway weiterhin auf, oft bei Veranstaltungen, die den 1990er Jahren und Dance-Musik gewidmet sind, wo er ein Repertoire aus dieser Zeit pflegt und zugleich weiterhin aufnimmt.