Andy Stott

Mit Sitz in Manchester hat Andy Stott seit Mitte der 2000er Jahre eine elektronische Musik entwickelt, die zwischen verlangsamter Techno, Dub-Techno, Ambient und experimentellen Ansätzen liegt, mit schweren Rhythmen, nebligen Texturen und einer ausgeprägten Vorliebe für Kontraste zwischen abrasiver Materie und melodischen Elementen. Seine ersten Platten veröffentlichte Andy Stott auf dem manchesterischen Label Modern Love, insbesondere das Album Merciless (2006) und Unknown Exception (2008), bevor es 2011 mit den EPs Passed Me By und We Stay Together zu einer deutlicheren ästhetischen Wende kam, in der seine Kompositionen dichter, langsamer und körperlicher wurden. Dieser Wandel setzte sich auf Luxury Problems (2012), Faith in Strangers (2014), Too Many Voices (2016) und Never the Right Time (2021) fort. Ab Luxury Problems führt die Stimme von Alison Skidmore, seiner ehemaligen Klavierlehrerin, ein luftigeren Gegenpunkt in Andy Stotts Klangwelt ein. Parallel zu seiner Soloarbeit hat Andy Stott auch unter dem Namen Andrea aufgenommen und das Duo Millie & Andrea mit Miles Whittaker, einer weiteren Figur der elektronischen Szene Manchesters, gegründet; das gemeinsame Album Drop the Vowels erschien 2014. Seine Produktionen finden sowohl in Clubkontexten als auch auf Bühnen statt, die sich abenteuerlicher elektronischer Musik und immersiveren Hörformaten widmen.

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