Götz Alsmann
Zwischen Jazz und Chanson entwickelt Götz Alsmann seit den 1970er-Jahren eine eigenständige Ästhetik, in der Swing, Schlager und neu arrangierte internationale Variété aufeinandertreffen. Geboren 1957 in Münster, studierte Alsmann dort Musikwissenschaft und Germanistik, bevor er mit der Rock’n’Roll-Swing-Band The Sentimental Pounders und später mit der Götz Alsmann Band bekannt wurde. Als Pianist, Sänger und Arrangeur legt er zunehmend Wert auf deutschsprachige Neuinterpretationen französischer, amerikanischer und italienischer Standards und arbeitet mit Klangbildern, die an Kabarett, Kammerjazz und Filmmusik erinnern. Diese Arbeitsweise findet ihren Ausdruck in thematischen Alben wie „Götz Alsmann in Paris“ (2011), „Am Broadway“ (2014), „In Rom“ (2017) und „L.I.E.B.E.“ (2022), die sich auf überarbeitete Liedrepertoires konzentrieren. Parallel zu seinen Tourneen in deutschsprachigen Spielstätten und auf Festivals ist Götz Alsmann regelmäßig als Moderator im öffentlich-rechtlichen Radio und Fernsehen tätig und vertieft auf diesen medialen Bühnen sein Interesse an der Geschichte des Liedes, des Jazz und der populären Unterhaltung.