Gonzalo Rubalcaba
Gonzalo Rubalcaba, 1963 in Havanna in eine Musikerfamilie geboren, trat Anfang der 1980er Jahre auf der kubanischen Szene hervor und weitete bald seine Karriere international aus. Nach Tourneen mit der Orquesta Aragón im Jahr 1983 gründete er 1985 Grupo Proyecto und entwickelte ein Repertoire, das zwischen Jazz, Latin Jazz, afrokubanischem Jazz, Jazzfusion und klassischen Bezügen oszilliert. Seine Klavierauffassung verbindet kubanische Rhythmen, moderne Jazzimprovisation und dichte harmonische Schreibweise, sowohl als Solist als auch im Trio. Zu seiner Diskographie gehören u. a. Discovery: Live at Montreux (1990), The Blessing (1991), Rapsodia (1994), Antiguo (1998), Supernova (2001), Solo (2005), Faith (2010), Suite Caminos (2015), Skyline (2021) mit Ron Carter und Jack DeJohnette sowie Borrowed Roses (2023). Im Laufe seiner Laufbahn spielte und nahm er außerdem mit Charlie Haden, Chick Corea, Herbie Hancock, John Patitucci und Al Di Meola auf. Auf Jazzfestivals, in Clubs und in transatlantischen Schaffensprojekten bewegt sich Gonzalo Rubalcaba seit Jahrzehnten zwischen akustischen Besetzungen, kubanischem Repertoire und internationalen Kooperationen.
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