Gloria Trevi
Geboren in Monterrey im Bundesstaat Nuevo León in Mexiko, machte Gloria Trevi Ende der 1980er Jahre mit einem Latinopop, der von Rock, Synthesizern, Balladen und einer direkten Schreibweise geprägt war, auf sich aufmerksam. Nach einer Station in der Band Boquitas Pintadas startete sie 1989 mit ¿Qué hago aquí? ihre Solokarriere, gefolgt von Tu ángel de la guarda (1991), Me siento tan sola (1992) und Más turbada que nunca (1994) — Alben, die eine energetische, theatralische und gerne provokative Popästhetik etablierten. Ihre Laufbahn wurde um die Jahrtausendwende durch einen langwierigen Rechtsstreit unterbrochen, bevor sie 2004 mit Cómo nace el universo ein Comeback feierte. Anschließend setzte Gloria Trevi ihre Arbeit zwischen Pop, Ballade und tanzbareren Stücken fort: Una Rosa Blu (2007), Gloria (2011), De película (2013), El Amor (2015), Diosa de la Noche (2019) und Isla Divina (2022). Auf den Bühnen Lateinamerikas, der USA und Spaniens verfolgt sie seit über drei Jahrzehnten eine Laufbahn, in der spanischsprachiger Pop, szenische Performance und autobiografisches Schreiben zusammentreffen.