Giuseppe Ottaviani
Giuseppe Ottaviani, in Viterbo (Lazio) geboren, erhielt eine klassische Ausbildung und begann bereits früh mit dem Klavier, bevor er sich in seiner Jugend der elektronischen Musik zuwandte. Seit Ende der 1990er Jahre aktiv, gehörte er zunächst dem italienischen Projekt NU NRG an, das 1999 mit Andrea Ribeca und Giacomo Miccichè gegründet wurde; das Trio war Teil der europäischen Trance‑Szene der frühen 2000er und veröffentlichte u. a. auf Vandit. Nach seinem Ausstieg aus der Gruppe 2005 baute Ottaviani eine Solokarriere auf, die sich auf melodische, energiegeladene Trance konzentriert — zwischen Uplift, Progressive Trance und mit Anklängen an Tech Trance — und ein Faible für lange Strukturen, klare Themen und sorgsam aufgebaute Steigerungen zeigt. Zu seinen Soloalben zählen Go! (2009), Magenta (2013), Alma (2016), Evolver (2019) sowie Horizons (Part 1–3) (2022). Im Lauf der Jahre arbeitete er mit Paul van Dyk, John O’Callaghan, Ferry Corsten, Solarstone und Armin van Buuren zusammen und war am Projekt Pure NRG mit Solarstone beteiligt. Seine Sets und Produktionen gehören zum internationalen Festival‑ und Club‑Zirkus der Trance‑Szene und balancieren regelmäßig instrumentale Stücke und Vocal‑Tracks.
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