Ghostpoet
Geboren 1983 in London als Obaro Ejimiwe, wuchs Ghostpoet im Süden der britischen Hauptstadt in einem familiären Umfeld mit nigerianischen und dominikanischen Wurzeln auf, lebte dann in Coventry und kehrte später nach London zurück; heute lebt er in Berlin. Seit Ende der 2000er-Jahre entwickelt Ghostpoet eine Schreibweise an der Schnittstelle von Spoken Word, experimentellem Hip-Hop, Trip-Hop, Electronica und einer düsteren Popmusik, die manchmal an Alt-Rock grenzt, getragen von einer tiefen, oft halb gesprochenen Stimme und von nächtlichen, angespannten Atmosphären. Nach ersten Auftritten auf Projekten im Umfeld von Micachu und Kwes produzierte er 2010 eigenständig die EP The Sound of Strangers und veröffentlichte anschließend Peanut Butter Blues & Melancholy Jam (2011), Some Say I So I Say Light (2013), Shedding Skin (2015), Dark Days + Canapés (2017) und I Grow Tired But Dare Not Fall Asleep (2020). Er arbeitete auch mit Massive Attack zusammen, unter anderem bei Come Near Me (2016), und Shedding Skin enthält Gastbeiträge von Nadine Shah, Lucy Rose und Mélanie De Biasio. Sowohl auf Festivalbühnen als auch in elektronischeren oder übergreifenden Formaten präsent, wurden zwei seiner Alben, Peanut Butter Blues & Melancholy Jam und Shedding Skin, für den Mercury Prize nominiert. Seit 2021 erweitert Obaro Ejimiwe zudem seine Praxis um Installation, Fotografie, Video und Sound Art.
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vergangene Veranstaltungen 5
| Apr. 18 |
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| Okt. 16, 2020 |
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| März 6, 2018 |
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| Feb. 1, 2018 |
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| Jan. 31, 2018 |
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