Jay Z

Als Shawn Corey Carter in Bed‑Stuy, Brooklyn, geboren, machte Jay‑Z ab Ende der 1980er Jahre auf der New Yorker Szene von sich reden, zunächst an der Seite von Jaz‑O, später im Umfeld von Big Daddy Kane, bevor er 1995 Roc‑A‑Fella Records mitbegründete, um seine eigenen Platten zu veröffentlichen. Jay‑Z entwickelte einen Rap, der im East‑Coast‑Hip‑Hop und Mafioso‑Rap verwurzelt ist, mit dichter Wortwahl, urbanen Erzählungen, ausgeprägtem Wortspiel und einem oft ruhigen Vortrag über Soul‑ und Boom‑Bap‑Produktionen, später offener für R&B und Pop. Seine Solodiskografie reicht von Reasonable Doubt (1996) über In My Lifetime, Vol. 1 (1997), Vol. 2... Hard Knock Life (1998), The Blueprint (2001), The Black Album (2003), American Gangster (2007), The Blueprint 3 (2009), Magna Carta Holy Grail (2013) bis zu 4:44 (2017). Jay‑Z hat außerdem zahlreiche gemeinsame Projekte veröffentlicht, namentlich Watch the Throne mit Kanye West (2011) und Everything Is Love mit Beyoncé unter dem Namen The Carters (2018). Im Laufe der Jahre leitete Jay‑Z zudem Def Jam, gründete Roc Nation und bewegte sich zwischen Straßensound, Mainstream‑Formaten und großen internationalen Bühnen.

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